Lichtenstein made by KI

Ein bislang unentdeckter Lichtenstein?

Wir schreiben das Jahr 2026. Trump geht mit einem Pinguin in Grönland spazieren und der Papst trägt eine Skijacke mit Markenlogo – möglich durch künstliche Intelligenz. Wir wissen, daß diese Fotos gestellt sind. Doch mittlerweile lassen diverse KI-Modelle noch weitaus mehr zu: exakte Imitation von Stimmen, realistisches Klonen des Aussehens von Menschen und berühmten Persönlichkeiten aus Politik, Society und Film. Die menschliche Wahrnehmung kann nicht mehr prüfen, ob es der echte Barack Obama ist oder ein virtuell geklonter Avatar.
Seit der Vorstellung von ChatGPT im November 2022 sprechen die Menschen immer mehr von KI, also Künstlicher Intelligenz. Warum? ChatGPT ermöglicht es, jedem KI einfach und schnell zu benutzen. Die Anwendung kostet nichts und sie kann Gedichte schreiben, Schulaufgaben erledigen und letzten Endes wissenschaftliche Texte schreiben. Zeitgleich erscheinen fast täglich neue Tools und Applikationen, die beispielsweise Bilder erschaffen und neue Songs entstehen lassen (u.a. Suno AI). Spätestens wenn Michael Jackson „Careless Whisper“ singt, wird bei vielen klar, dass es sich um eine Fälschung handeln muss. Wissen kann das nur jemand, der sich mit Musik auskennt und sicher weiß, dass dieser Song von George Michael stammt. Im Zusammenhang mit KI benötigen wir also zum einen Wissen und Einordnung. Besonders vor dem Hintergrund der schier unglaublichen Flut an Informationen pro Tag brauchen Menschen redaktionelle Expertise, um Nachrichten einordnen zu können. Die Studie des TÜV-Verband aus dem November 2025 offenbart, dass Menschen mittlerweile die KI als Lebenscoach benutzen und sogar Passwörter und andere private Dinge der KI mitteilen.

So wie das Bild, das aussieht wie ein Werk von Roy Lichtenstein. Es ist jedoch vom Bing Image Creator nach meinen Vorgaben erstellt worden. KI erweitert unsere Möglichkeiten, erfordert jedoch auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Interessantes über KI allgemein und KI made in Mönchengladbach erfahren Sie auch im Gespräch mit Jonas Becher im VHS YouTube Kanal.
Tipp: „Sei kritisch und stelle die W-Fragen, um die Qualität einer Nachricht, eines Videos oder Fotos zu prüfen. Also WER, WAS, WIE, WO, WANN, WARUM, WOZU!“, sagt der Mönchengladbacher Journalist Andreas Ryll und fordert Medienkompetenz ab Klasse fünf an den Schulen.
Auf den folgenden Webseiten findet Ihr weiterführende Informationen über Künstliche Intelligenz und Journalismus:

VHS Digitaltag

KI Talk Jonas Becher und Andreas Ryll

VHS am Sonnenhausplatz, Mönchengladbach

Jonas Becher, Geschäftsführer Masasana GmbH im Gespräch mit Andreas Ryll zum Thema Künstliche Intelligenz

Jetzt ansehen  im YouTube Kanal der VHS